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Generalversammlung 2017

Göggingen armö Nach sechs Jahren als Vorsitzende der Musikkapelle Göggingen hat Heidi Fischer bei der Generalversammlung das Kommando an Thomas Hänsler übergeben. Bürgermeister Jochen Spieß, Ortsvorsteher Manfred Fischer und der Vorsitzende des Blasmusikverbandes, Josef Kugler, würdigten Fischers Amtszeit.
Bei der Totenehrung gedachte die Versammlung des erst kürzlich verstorbenen Ehrenmitglieds Herbert Amann. Sabrina Neudert ging anschließend auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Dazu gehörte auch das wegen Regen vom Adlerplatz in die Turnhalle verlegte Doppelkonzert mit dem Kirchenchor. Als sehr ungemütlich beschrieb sie das Wetter am vergangenen Volkstrauertag. Mit der Einschätzung, dass man aber auch an solchen Tagen dem Gedenken an die Kriegstoten seine eigenen Befindlichkeiten unterzuordnen hat, fand sie die richtigen Worte.

Als nicht so schlimm empfanden es die Musiker, dass sie vor lauter Überengagement beim Zug durch die Wirtschaften am Fasnetsdienstag in Krauchenwies das Bräuteln „verpasst“ haben.
Sehr ausführlich ging Jugendleiterin Julia Waßer auf die Arbeit mit dem Nachwuchs ein. Mit 21 Jugendlichen in der Ausbildung und fünf Ausbildern baue sich die Zukunft des Vereins auf, Personalwechsel könnten aufgefangen werden. Heidi Fischer trug schließlich ein letztes Mal den Bericht des Vorstands vor. Die wohl wichtigste Zahl für einen Musikverein ist die der aktiven Mitglieder: 66 sind es zurzeit. Nach dem bevorstehenden Bierfest vom 28. April bis 1. Mai haben sie wieder Gelegenheit, das musikalische Können bei auswärtigen Veranstaltungen zu demonstrieren.

Die Wahlen verliefen unter der Leitung von Bürgermeister Jochen Spieß geheim. Auf Thomas Hänsler, seinen Stellvertreter Thomas Kempf und die beiden Beisitzer Benjamin Katzmann und Jonathan Ott entfielen je 45 von 46 Stimmen. Der folgende Applaus war für Heidi Fischer zugleich der Zeitpunkt, sich bei allen Anwesenden für „sechs tolle, spannende, verrückte Jahre“ zu bedanken. Spieß schloss mit sehr persönlichen Worten des Dankes an Fischer, die sich in der Zusammenarbeit als „Engagement-Tsunami“ entpuppt habe. Mit dem Schlachtruf „MVG-Olé“ wollte Fischer den Schlusspunkt setzen, aber es folgten noch eine Reihe von Danksagungen.

Konzert 2016

Göggingen sz „Großartig“ und „toll“ lautete das Urteil der Besucher des gemeinsamen Konzerts des Kirchenchors und der Musikkapelle Göggingen in der vollbesetzten Gögginger Turnhalle. Es war das erste Mal, dass die Musiker zusammen mit dem Kirchenchor ein Konzert geben konnten. Mit „Valerius Variations“ von Philip Sparke kamen alte holländische Melodien zum Vortrag, die die Vielfältigkeit des mit 55 Aktiven besetzten Gögginger Blasorchesters eindrucksvoll bewiesen. Auch die Solo-Einlagen quer durch alle Tempi zeugten von einer Fülle musikalischer Inspiration. Es war eine Meisterleistung, die der musikalische Leiter Horst Marquardt mit seinen Musikern zum Besten gab.

Mit dem Komponisten Kurt Gäble wurde im vergangenen Herbst der Eröffnungsmarsch „Salemonia“ wie auch das Stück „Lichtblicke“ einstudiert, sagte Fanziska Hamma, die durchs Programm führte. Das persönliche Engagement des Komponisten zeigte einen achtbaren Erfolg, der während der Vorträge in allen Registern zu erleben war. Ungewohnt für Blasmusik war die „Toccata in D-Moll“, ein Bach’sches Stück für die Orgel, die in der Rock-Version von Jan van Kraeydonck zu viel Beifall führte. Bei „New York, New York“ von Frank Sinatra wippten die Gäste im Takt mit der Fußspitze. Mit der Zugabe der „Alfons“-Polka der beiden Alphornsolisten Andreas Dufner und Hans-Dieter Hermann ging die musikalische Reise wieder gen alpenländische Heimat. Der Auftakt im zweiten Teil des Abends erfolgte mit einer schottischen Dudelsackeinlage, entsprechend gekleidet waren die Dudelsackspieler Evelin Kern und Wolfgang Gühr.

Zuerst sei die Idee aufgekommen, zusammen mit der Musikkapelle ein Open-Air-Konzert am Adlerplatz zu veranstalten, sagte der Vorsitzende des katholischen Kirchenchors Göggingen, Adelbert Vochatzer. Doch daraus wurde aufgrund der schlechten Witterung nichts. 35 Sänger hatten Verstärkung von befreundeten Chören der Nachbarschaft erhalten, so standen insgesamt 46 Aktive auf der Bühne. Dank des engagierten Chorleiters Rainer Kempf entwickelte sich der Kirchenchor an diesem Abend mit seinem umfangreichen Repertoire zu einer modernen Chorgemeinschaft, die vom Schlager über moderne Medleys und Musicals bis hin zu schwunghaft vorgetragenen Rockversionen wahre Begeisterungsstürme auslöste. Aber auch das Publikum wurde durch die Gesten des Chorleiters zum Mitsingen animiert. Und die fünfköpfige Band sorgte gekonnt für die musikalische Untermalung. „Mich trägt mein Traum“ und „Mamma Mia“ wurden gefühlvoll und gleichzeitig mitreißend vorgetragen. Peter Maffays „Du“ und „Über sieben Brücken“ waren weitere Höhepunkte der Sänger. Rockiger ging es beim Stück „Music“ von John Miles zu, bei dem alle mitklatschten. „Mama Loo“ von den Les Humphries Singers und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen gestalteten das weitere Abendprogramm. Und nicht zuletzt „Na na na“ von Steam wie auch „Wahnsinn“ von Wolfgang Petry brachten die Stimmung zum Kochen, die nur vom gemeinsamen Auftritt der Musikkapelle und des Kirchenchors mit „One Moment in Time“ übertroffen wurde.
Quelle: Schwäbische Zeitung: Karl Mägerle

Bierfest 2015

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