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Generalversammlung 2018

Die Generalversammlung des Musikvereins Göggingen hat am Samstagabend mit den Ehrenmitglieder und -vorständen stattgefunden. Thomas Hänsler, vor einem Jahr zum neuen Vorsitzenden gewählt, bezeichnete es als Zeichen des großen „Wirgefühls“, dass der Verein nur wenige entschuldigte Mitglieder namentlich erwähnen musste. Zur Totenehrung erhoben sich die Mitglieder von den Plätzen.

Dirigent Horst Marquardt hob die Vorbereitung des Gemeinschaftskonzerts mit dem Kirchenchor hervor. Dem Vize-Dirigenten Jannes Dufner dankte Hänsler für dessen Unterstützung. Der Bericht der aus familiären Gründen ausgeschiedenen Jugendleiterin Julia Waßer zeugt von der intensiven Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs. 21 Jugendliche erhalten ihre Ausbildung im Verein und in den umliegenden Musikschulen. Ein großes Dankeschön ging dabei an die Ausbilder im Verein vor Ort. Der Bezirksjugendtag in Göggingen ist der Höhepunkt in diesem Jahr.

Für bestandene D1-Prüfungen wurden Celina Wöll, Lara, Lena und Matti Dufner mit der D1-Nadel geehrt. Teilprüfungen in der D2-Stufe haben Maya Vochatzer, Emily Adler, Nina Fischer, Marietta Keller und in der D3-Stufe Jannes Dufner mit Erfolg abgelegt. Jasmin Stärk übernimmt das Amt der Jugendleitung von Julia Waßer.

Der Verein zählt im Moment 64 aktive Mitglieder, davon zehn jünger als 18 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren. Das stets alle Kräfte beanspruchende Aushängeschild des Vereins, das zweijährlich stattfindende Bierfest, steht im kommenden Jahr erneut auf dem Programm. Acht musikalische Außenauftritte sorgten dafür, dass das Kerngeschäft nicht vernachlässigt wurde.

In diesem Jahr sind neben zahlreichen Auftritten auch organisatorische Vorhaben umzusetzen; darunter ein neues Fasnetshäs und die Aufwertung des Proberaums. Im 25 Punkte umfassenden Tätigkeitsbericht der Schriftführerin ging Sabrina Neudert in gewohnt amüsanter und kurzweiliger Weise auch auf das Binnenleben der Musikanten ein.

Dem Bericht des Kassierers Georg Missel folgte die Entlastung des Vorstands. Eine Satzungsänderung soll die 35 Jahre alte Fassung an die Erfordernisse der Gegenwart anpassen, und wurde einstimmig beschlossen.

Göggingen armö Nach sechs Jahren als Vorsitzende der Musikkapelle Göggingen hat Heidi Fischer bei der Generalversammlung das Kommando an Thomas Hänsler übergeben. Bürgermeister Jochen Spieß, Ortsvorsteher Manfred Fischer und der Vorsitzende des Blasmusikverbandes, Josef Kugler, würdigten Fischers Amtszeit.
Bei der Totenehrung gedachte die Versammlung des erst kürzlich verstorbenen Ehrenmitglieds Herbert Amann. Sabrina Neudert ging anschließend auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Dazu gehörte auch das wegen Regen vom Adlerplatz in die Turnhalle verlegte Doppelkonzert mit dem Kirchenchor. Als sehr ungemütlich beschrieb sie das Wetter am vergangenen Volkstrauertag. Mit der Einschätzung, dass man aber auch an solchen Tagen dem Gedenken an die Kriegstoten seine eigenen Befindlichkeiten unterzuordnen hat, fand sie die richtigen Worte.

Als nicht so schlimm empfanden es die Musiker, dass sie vor lauter Überengagement beim Zug durch die Wirtschaften am Fasnetsdienstag in Krauchenwies das Bräuteln „verpasst“ haben.
Sehr ausführlich ging Jugendleiterin Julia Waßer auf die Arbeit mit dem Nachwuchs ein. Mit 21 Jugendlichen in der Ausbildung und fünf Ausbildern baue sich die Zukunft des Vereins auf, Personalwechsel könnten aufgefangen werden. Heidi Fischer trug schließlich ein letztes Mal den Bericht des Vorstands vor. Die wohl wichtigste Zahl für einen Musikverein ist die der aktiven Mitglieder: 66 sind es zurzeit. Nach dem bevorstehenden Bierfest vom 28. April bis 1. Mai haben sie wieder Gelegenheit, das musikalische Können bei auswärtigen Veranstaltungen zu demonstrieren.

Die Wahlen verliefen unter der Leitung von Bürgermeister Jochen Spieß geheim. Auf Thomas Hänsler, seinen Stellvertreter Thomas Kempf und die beiden Beisitzer Benjamin Katzmann und Jonathan Ott entfielen je 45 von 46 Stimmen. Der folgende Applaus war für Heidi Fischer zugleich der Zeitpunkt, sich bei allen Anwesenden für „sechs tolle, spannende, verrückte Jahre“ zu bedanken. Spieß schloss mit sehr persönlichen Worten des Dankes an Fischer, die sich in der Zusammenarbeit als „Engagement-Tsunami“ entpuppt habe. Mit dem Schlachtruf „MVG-Olé“ wollte Fischer den Schlusspunkt setzen, aber es folgten noch eine Reihe von Danksagungen.