{"id":610,"date":"2015-05-08T20:12:14","date_gmt":"2015-05-08T18:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/?p=610"},"modified":"2015-05-08T20:21:19","modified_gmt":"2015-05-08T18:21:19","slug":"bierfest-2015-schwabische-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/?p=610","title":{"rendered":"Bierfest 2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bericht S\u00fcdkurier &#8211; 05.05.2015<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Regen? Ach was: Davon lassen sich die G\u00f6gginger ihr Bierfest nicht vermiesenRund 6000 Besucher finden an allen vier Tagen den Weg in das gro\u00dfe Zelt. Sie kommen aus der ganzen Region zum 44. Bierfest in G\u00f6ggingen und feiern kr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Am Freitagnachmittag unterhielt die Stadtkapelle Ditzingen im Festzelt. Publikum hatten die Kapellen immer genug. Am Freitagnachmittag unterhielt die Stadtkapelle Ditzingen im Festzelt. Publikum hatten die Kapellen immer genug.<\/p>\n<p>Nur das Wetter spielte nicht mit, ansonsten verlief alles in geordneten Bahnen: Das 44. Bierfest in G\u00f6ggingen lockte das vergangene Wochenende \u00fcber rund 6000 Besucher an. Dabei hatten Musikverein und F\u00f6rderverein G\u00f6ggingen ein Mammutprogramm zu bew\u00e4ltigen, wie von den Verantwortlichen zu erfahren war. \u201eNicht nur wir vom Musikverein haben das gestemmt. Auch die Einwohner haben uns unterst\u00fctzt\u201c, lobte die Vorsitzende Heike Fischer. \u201eSo ist das Fest wieder ein Erfolg geworden\u201c, sagte sie.<br \/>\nVom Zeltaufbau bis zum Abbau standen immer freiwillige Helfer bereit oder stellten Maschinen und Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung. Aber auch w\u00e4hrend des Festes an den vier Tagen waren es rund 120 Personen, die den Festbetrieb am Laufen hielten und sich im Service f\u00fcr einen geordneten Ablauf einsetzten. \u201eUnd nicht zuletzt hatten wir an die 130 backfreudige Hausfrauen, die f\u00fcr das Kaffeegedeck die Vielzahl der Kuchen und Torten spendeten\u201c, freute sich Heike Fischer. Es sei einfach gro\u00dfartig, wie die Unterst\u00fctzung in dem Dorf mit seinen knapp 900 Einwohnern f\u00fcr das Bierfest zustande kommen w\u00fcrde.<br \/>\nAls mit Beginn des Festes auch der Regen einsetzte und die Wettervorhersagen \u00fcber die gesamte Festdauer nicht die Besten waren, hatten die Verantwortlichen sich durchaus Sorgen gemacht, sagte auch der stellvertretende Vorsitzende Thomas Kempf. Doch das Bierfest in G\u00f6ggingen habe Kult-Charakter und damit in der Region und dar\u00fcber hinaus einen guten Namen. Das k\u00f6nne man schon an den Autokennzeichen auf dem Parkplatz erkennen.<br \/>\nUnterhaltung und gute Stimmung im Festzelt, egal ob f\u00fcr Jung oder Alt, ob bei Blasmusik oder mit der Band W.I.P.S. bei der Partynacht in Tracht, standen im Mittelpunkt beim 44. Bierfest. Aus allen Richtungen, vom Bodensee bis von der Alb waren am Samstag die weiblichen Partyg\u00e4ste in feschen Dirndln und die Jungs in buntkarierten Hemden und Lederhosen erschienen. Beifallst\u00fcrme, H\u00e4ndeklatschen oder sich einfach sich im Trubel des mit rund 2000 Personen gut gef\u00fcllten Gro\u00dfzelts treiben zu lassen, all das machte die Partynacht aus. \u201eEs ist einfach spitze\u201c, waren sich die vier Dirndlm\u00e4dchen aus Burladingen einig, die das erste Mal beim Bierfest in G\u00f6ggingen waren. Kein Durchkommen war zeitweise an der Theke, wenn die Band mal eine kleine Pause einlegte und nach dem Gesang und Gejohle die Stimmb\u00e4nder der jungen Besucher etwas ausgetrocknet waren.<br \/>\n\u201eEs gab \u00fcber die vier Tage ja nur Regen\u201c, war von den Verantwortlichen zu h\u00f6ren, \u201edoch durch unser ausgew\u00e4hltes Unterhaltungsprogramm herrschte an allen Tagen eine Feststimmung im Zelt.\u201c \u201eViele Freunde und Bekannte sehen unser Fest als ein gro\u00dfes Freundschaftstreffen\u201c, bemerkte Heike Fischer lachend und prostete dem Festlieferanten, der Hirsch-Brauerei mit ihrem Braumeister Theodor Jauch, mit einem Bier zu. Auch zum Abschluss am Sonntag, als der Musikverein Immenstaad zum Fr\u00fchschoppen aufspielte, gab es beim Personal keine Erm\u00fcdungserscheinungen. Das Publikum war wiederum begeistert, applaudierte und forderte Zugaben, wie auch bei den Musikfreunden der Stadtmusik Todtnau, die sehr gerne nach G\u00f6ggingen gekommen waren, wie zu erfahren war. Denn Heike Fischer stammt aus Todtnau im Schwarzwald und hat dort auch das Musizieren gelernt.So waren nat\u00fcrlich die Begr\u00fc\u00dfungsworte umso herzlicher und als Erinnerung an ihre alte Heimat, die sie nach ihrer Heirat vor 18 Jahren verlassen hatte, gab&#8217;s zur St\u00e4rkung etwas f\u00fcr Leib und Seele, n\u00e4mlich ein gro\u00dfes St\u00fcck Schwarzw\u00e4lder Speck mit einem original Schwarzw\u00e4lder Brotlaib. Obwohl sich die Reihen im Zelt dann doch gelichtet hatten, waren es die Burgweiler Musiker, die nochmals f\u00fcr Fr\u00f6hlichkeit sorgten, ehe mit Alleinunterhalter Karl H\u00e4nsler das 44. Bierfest seinen endg\u00fcltigen Abschluss fand.<br \/>\n(c) S\u00fcdkurier \u00a0&#8211; Karl M\u00e4gerle<\/p>\n<p><strong>Bericht Schw\u00e4bische Zeitung 04.05.2015<\/strong><br \/>\nKrauchenwies\u00a0sgr\u00a0Besser h\u00e4tte die Stimmung nicht sein k\u00f6nnen &#8211; und dabei war es unwichtig, dass das Wetter nicht mitspielte. Die Menschen, die das riesige Zelt f\u00fcllten, scheinen das kultige Bierfest zu lieben, das die G\u00f6gginger Vereine, dieses Jahr unter der Regie des \u00f6rtlichen Musikvereins, zum 44. Mal veranstaltet haben. \u201eWir sind hochzufrieden\u201c, sagte die Vorsitzende der G\u00f6gginger Musikkapelle, Heidi Fischer. \u201eWie man sieht, haben sich die Leute von Dauerregen und Matsch nicht davon abhalten lassen, hierher zu kommen.\u201c<br \/>\nDer viert\u00e4gige Festmarathon sei bestens verlaufen. Trotz widriger Umst\u00e4nde h\u00e4tten die Besucherzahlen keine W\u00fcnsche offen gelassen. Dabei sprengt das weit in der Region bekannte und beliebte Bierfest mit seinen Dimensionen eigentlich die Kapazit\u00e4t des kleinen Ortes mit seinen rund 1000 Einwohnern. \u201eDas geht nur mit Hilfe aller Vereine und vielen Einzelhelfern\u201c, sagt Heidi Fischer \u00fcber das \u00fcbergro\u00dfe Engagement der Menschen vor Ort.<br \/>\nDer Musikverein\u00a0<a title=\"Zum Ort:G\u00f6ggingen\" href=\"http:\/\/www.schwaebische.de\/region_doid,69_ort,G%C3%B6ggingen_toid,488_typ,ort.html\" data-rtr-entity=\"G\u00f6ggingen\" data-rtr-score=\"14.3225292242\" data-rtr-etype=\"place\">G\u00f6ggingen<\/a>\u00a0und der F\u00f6rderverein Musikverein G\u00f6ggingen hatten wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, f\u00fcr jeden war das Passende dabeiu. Mit der Partynacht in Tracht, zwei Blasmusiktagen und einem Rockabend deckten die Veranstalter jeden Musikgeschmack ab. Dabei fiel auf, dass besonders die Jugend wohl Geschmack an der traditionellen Festtagskleidung ihrer Vorfahren gefunden hat. Und sogar die Sch\u00fcrzenb\u00e4ndersprache ist wieder gel\u00e4ufig: Je nachdem, auf welcher Stelle der K\u00f6rpermitte die Schleife der Sch\u00fcrzenb\u00e4nder sitzt, wird unter anderem signalisiert, ob man noch zu haben ist.<br \/>\nAuch die Jungs erschienen \u00fcberwiegend in Lederhosen und Karohemd und demonstrierten damit im Gegensatz zu fr\u00fcher einen gewissen Stolz, zur l\u00e4ndlichen Jugend zu geh\u00f6ren. Insbesondere bei der Partynacht in Tracht am Samstagabend war dies zu sp\u00fcren und zu sehen, denn die jungen Leute pr\u00e4sentierten sich selbstbewusst in Dirndl und Lederhosen. F\u00fcr Unterhaltung sorgte die \u201eW.I.P.S.\u201c, eine Partyformation aus acht Musikern, die in der Regel nur auf gro\u00dfen Volksfesten wie den Cannstatter Wasen auftreten. Mit Stimmungsmusik, Ohrw\u00fcrmern und Hits beinahe aller Musikrichtungen rissen die Stimmungskanonen auf der B\u00fchne das Publikum derart mit, das die Leute schon vor 22 Uhr auf den Tischen tanzten.<br \/>\nMit einer Lichtshow unterstrich die Truppe ihre Professionalit\u00e4t und traf mit jedem Song den Nerv der Besucher, die lauthals mitsangen, tanzten oder klatschend auf den B\u00e4nken standen. Obwohl es drau\u00dfen wieder wie aus Kannen goss, nahmen die Besucherstr\u00f6me nicht ab. Die G\u00e4ste dr\u00e4ngten trotz Matsch und Wasserlachen ins Zelt. W\u00e4re es Sommer gewesen, h\u00e4tte es in G\u00f6ggingen vielleicht ein l\u00e4ndliches Woodstock gegeben.<br \/>\n(c) Schw\u00e4bische Zeitung, Susanne Grimm<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Bericht Schw\u00e4bische Zeitung 01.05.2015<br \/>\n<\/span><\/strong>G\u00f6ggingen\u00a0sz\u00a0Das Wetter hat es nicht gut gemeint mit den Freunden des G\u00f6gginger Bierfestes. P\u00fcnktlich zum Beginn des Fests am Donnerstagabend fing es an zu regnen, zwar m\u00e4\u00dfig, aber stetig. Und wenn steter Tropfen einen Stein h\u00f6hlen kann, dann ganz sicher eine Wiese, die f\u00fcr die G\u00e4ste als Parkplatz dienen sollte.<br \/>\nSchon am ersten Abend mussten die ersten Autofahrer mit dem Traktor herausgezogen werden, erz\u00e4hlte\u00a0Heidi Fischer, Vorsitzende des G\u00f6gginger Musikvereins, die das beliebte Bierfest ausrichtet. Das tat dem Besucheransturm aber keinen Abbruch. Wie in jedem Jahr war auch bei diesem 44. G\u00f6gginger Event zum Fassanstich das riesige Zelt brechend voll. Trotz des Dauerregens war auch am zweiten Tag, dem 1. Mai, an Besuchern kein Mangel. \u201eZuhause kann ich bei dem Wetter auch nur rumhocken\u201c, sagte eine Besucherin, \u201edas kann ich hier viel besser und hab noch Spa\u00df dabei\u201c. Sprach\u2019s und g\u00f6nnte sich einen kr\u00e4ftigen Schluck Wei\u00dfbier, alkoholfrei nat\u00fcrlich: \u201eIch muss ja noch fahren.\u201c<br \/>\nAndere, vorwiegend junge m\u00e4nnliche Besucher, hatten bereits reichlich Hopfentee genossen. Einer schlief, den Kopf zwischen den leeren Bierkr\u00fcgen auf dem Tisch liegend, den Schlaf des Gerechten. Der Nachmittag geh\u00f6rte der Blasmusik. Die vielen Menschen nutzten das Beisammensein zu ausgiebigen Gespr\u00e4chen, die man des Ger\u00e4uschpegels wegen lauter f\u00fchren musste. Die Auftritte der Musikkapellen aus der Region genossen ganze Familien, wobei insbesondere die ganz Kleinen fasziniert waren vom Rhythmus und den gl\u00e4nzenden Instrumenten. Mit weit aufgerissenen Augen und ge\u00f6ffnetem Mund musste gestaunt und manchmal auch skeptisch dreingeblickt werden ob des ungewohnten Treibens \u00fcberall.<br \/>\nW\u00e4hrend bei Kaffee und Kuchen das Bein rhythmisch zur Musik wippte oder die Finger auf dem Tisch dem Schlagzeuger Konkurrenz machen wollten, lie\u00df ein ins Genick fallender Tropfen den Blick zum Zeltdach wandern. Der Dauerregen hatte sich daran gemacht, die wasserabweisende Beschichtung der Beplanung zu besiegen, was er zwischenzeitlich in aller Gr\u00fcndlichkeit auch mit den Wiesen vor dem Festzelt gemacht hatte. So mancher Wagen hatte sich heillos in die aufgeweichte Grasnarbe gew\u00fchlt, so auch das der SZ-Schreiberin.<br \/>\nNur mit viel M\u00fche und der Tatkraft einiger zur Hilfe eilender Gentlemen gelang es, das Auto aus dem Schlamm zu befreien. Einer der Helfer hatte trotz eigener Gehbehinderung geholfen, was ihm au\u00dfer dem Dank der Fahrerin jedoch leider auch eine neue Bemusterung seines Outfits einbrachte. \u00dcber und \u00fcber mit Schlamm bespritzt, doch gut gelaunt, lie\u00df er sich anschlie\u00dfend ein Bier schmecken.<\/p>\n<p>(c) Schw\u00e4bische Zeitung, Susanne Grimm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht S\u00fcdkurier &#8211; 05.05.2015 Regen? Ach was: Davon lassen sich die G\u00f6gginger ihr Bierfest nicht vermiesenRund 6000 Besucher finden an allen vier Tagen den Weg&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/610"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=610"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":617,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/610\/revisions\/617"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mvgoeggingen.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}